Auftrag des Grimme instituts
Ich habe den Auftrag vom Grimme Insitut erhalten zwei Webinare zu halten zu den Themen “Podcasting mit Web2.0 Tools” am 24. November 2011 und am 15.12.2011 zum Thema “Sprachen lernen mit social Media”.
Eine spannende Aufgabe, bei der ich die Chance habe den Einfluss des Web2.0 auf die Lern- und Lehrkultur authentisch darzulegen.
Ich werde die zugangsdaten hier posten.
Sebastian Netta Trio
Am 9.12.2011 ist es soweit:
Mein Trio tritt auf in der Skylobby des Stadttheaters Gütersloh.
Joern Steenkamp, mein langjähriger Freund, hat die Stadt GT überzeugen können eine Jazzreihe in dem interessanten Club, hoch über den Dächern zu etablieren.
Ich freue mich riesig darauf und werde Euch auf dem Laufenden halten.
Euer Sebastian
Online safety – inverting the power relationships
April 6th, 2011 by Graham Attwell
So kann man auch für Transparenz sorgen. Cool!
Improvisieren macht schlauer als stumpfe Paukerei
Wir sollten das industrielle Wiederholen – das Pauken – überwinden, meint Reinhard Kahl , und Üben wieder als Variieren und Improvisieren verstehen.
Der Pianist und Komponist Arthur Schnabel meinte, „Üben ist für Kinder ein Schreckgespenst“. Er wollte das Wort deshalb am liebsten verbieten. Das war vielleicht eine vorschnelle Antwort auf ein Üben, bei dem der Weg – und erst recht der Umweg – nichts galt. Es gab allerdings Zeiten, da klang Üben ganz anders als das garstig Wort, das der 1951 verstorbene Schnabel streichen wollte. Da drohte Üben nicht den zermürbenden Weg zu einem fernen Ziel an, das dann zumeist gar nicht erreicht wurde und das die Sache oft mehr verleidete als förderte. Üben bedeutet das genaue Gegenteil davon. Es war ursprünglich das Wort für eine Passion. Es stand dafür, etwas und sich selbst zu vervollkommnen. Diese Übungen waren gewiss nicht leidensfrei und auch nicht ohne Anstrengung, aber es waren Übungen, die schon die Anfänger genossen, denn sie machten hellwach. Sie öffneten die Aufmerksamkeit.
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- Foto: picture alliance / dpa/PAP Auch der Pianist Jon Nakamatsu ist nur durch Üben zum Meister geworden, aber nicht durch stupides Pauken
Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi hat für dieses Glück, ganz gegenwärtig zu sein, das Wort „Flow“ geprägt. Er findet Flow zum Beispiel bei Bergsteigern. Flow wird bei der Hingabe an eine Sache frei. Flow kommt auf, wenn Kinder im Spiel versinken, selbstvergessen und voller Ernst. Um Flow zu erreichen, muss man vor allem vom Druck des aufgeschobenen Lebens frei sein.
“Jetzt üben und später können”
In der Musik lässt sich der Wandel wie unter dem Brennglas beobachten.
Link von Max Woodtli! Danke
Neatorama
5MB Hard Drive
By Miss Cellania on Feb 17, 2011 at 7:41 am
A computer from the mid-20th century would fill an entire room -a big room, at that! IBM introduced the 305 RAMAC system in 1956, the first computer to use a hard drive. What you see here is that hard drive, which weighed a ton and held a whopping 5 megabytes of memory storage. It was named the 350 Disk Storage Unit. At the time, you could lease the entire computer setup for a mere $3,200 a month! Link -via Bits and Pieces
Mein Angebot an die Moodlemoot 2011
Creative Learning – Improvisation als Grundprinzip
Was die Schule vom Jazz lernen kann!
Die Prinzipien der Improvisation werden diesen Workshop prägen. BestPractice Beispiele bilden den Anfang des Workshops, der dann genutzt wird um vor Ort ein Lernszenario zu gestalten mit “dem was da ist” und “denen die da sind”.
Improvisationskunst- und Vermögen beruht u.a. auf dem Wissen über das enstprechende Fachgebiet und der Fähigkeit, ohne Angst Wissen und Fähigkeiten kreativ zu neuen Ideen zu verbinden. Kreativität auf allen Ebenen, die man lernen kann aber in erster Linie erfahren muss.
Folgende Leitsätze begleiten diesen Workshop:
- Bring what you have.
- See what you like.
- Feel what you want.
- Learn what you need.
- Show what you can.
Es wird ein Riesenspaß!
www.moodlemoot.de (moodle Konferenz 2011 ins Elmshorn)
Sir Ken Robinson beantwortet meine Frage
Ich bin sehr erstaunt, dass meine Frage an Sir Ken Robinson schon an zweiter Stelle beantwortet wurde.
Er hatte vor einigen Wochen in einem Tweet dazu aufgefordert ihm Fragen zu twittern.
Es ging mir dabei darum zu erfahren, wie er die schulische “Beurteilung” einer kreativen Arbeit oder eines kreativen Menschen sieht.
Ich habe bisher nach dem Prinzip gehandelt: Nicht das Ergebnis zählt sondern der Weg dorthin. Die Anstrengung und der Lernprozess, der vom Lernenden unternommen wird um ein Ergebnis zu erzielen.
Hier seine Antwort:
Das Oma-Prinzip als Lernmotivation
Meine Oma war die beste Oma der Welt. Ihre ganz Persönlichkeit war durchdrungen von bedingungsloser Liebe und Interesse an Ihren Kindern und Enkeln. Immerhin hatte sie 11 Kinder und ca. 35 Enkel und Urenkel.
Für meine Oma hätte und habe ich alles getan. Sie war immer freundlich und hat sich über alles gefreut was ich geschaffen habe. Sie hat nachgefragt und auch wenn ich wußte, dass sie nicht alles behalten konnte was ich ihr erzählt und gezeigt habe: ich wusste, sie nimmt mich wahr und nimmt mich an. Manchmal sagte sie auch: “Ich versteh nicht, was Du da machst. Aber die Hauptsache ist: Du bist damit zufrieden. Ich sehe, wenn Du mir die Sachen zeigst, dass Du es kannst, das Du Spaß daran hast und ich bin stolz auf Dich!”
Sie hat vor allem immer gelächelt und war fröhlich. Ich habe sie bewundert!
Jahre nach ihrem Tod ist mir meine Oma wieder begegnet und zwar in dem Vortrag von Sugata Mitra zu “Child-driven Education” (Minute: 9:13, wenn Du nicht den ganzen Beitrag sehen möchtest)
Und welche Relevanz hat das für meinen Unterricht?
Abgesehen von den tiefen Einsichten in das Lernverhalten von Kindern/ jungen Menschen habe ich das Verhalten meiner Oma hier neu erlebt. Ich möchte in meinem Unterricht ihr Erbe an meine SuS weitergeben. Ich möchte sie annehmen, ihnen immer Mut machen, sie für alles loben was Sie machen und machen wollen! Ich möchte sie wahrnehmen und ihnen das Vertrauen schenken, das jeder Mensch sich wünscht und das er oder sie braucht um Neues zu ergründen und bereit sind Fehler zu machen! Fehler machen zu dürfen ist ein Schlüsselweg zur Erkenntnis.
Danke Oma Anna, Danke Sugata Mitra.

